„Sicher leben in der Region“ – CDU und Senioren Union informierten über Schutz vor Einbrüchen

Der CDU-Gemeindeverband Quierschied und die Senioren Union Saarbrücken-Land haben gemeinsam die Veranstaltung „Sicher leben in der Region – Vorsorge gegen Wohnungseinbrüche“ durchgeführt. Rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der ganzen Gemeinde und darüber hinaus konnten der Kreisvorsitzende der Senioren Union Manfred Maurer und der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Timo Flätgen begrüßen. Sie alle waren gekommen, um sich über das – leider – immer mehr an Aktualität gewinnende Thema Einbruchskriminalität zu informieren. Das hochkarätig besetzte Podium stand hierzu kompetent und ausführlich Rede und Antwort. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie der Einzelne sich und sein Heim vor den auch in unserer Region zunehmenden Einbruchsversuchen schützen kann.

Christian Seel, Staatssekretär im Innenministerium und gebürtiger Quierschieder, stellte heraus, dass die Zahl der Einbrüche und Einbruchversuche in der Gemeinde Quierschied unter dem Landesdurchschnitt liege. Gleichwohl seien die Fälle in den letzten Jahren auch hier gestiegen, sodass jedem Haus- und Wohnungsbesitzer angeraten sei, sich mit dem Schutz seines Heims auseinanderzusetzen. Landespolizeipräsident Norbert Rupp erläuterte insbesondere die Maßnahmen, die die Polizei zur Verhinderung und Aufklärung von Einbrüchen ergreift. Dabei sei sie auch auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Auffällige Fahrzeuge in seinem Wohngebiet oder sonstige Auffälligkeiten solle man der Polizei daher möglichst schnell melden, sagte Rupp. Dem pflichtete auch der Leiter der Polizeiinspektion Sulzbach Hans Peter Komp bei, der ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm.

Anschließend stellte Reiner Both von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle die unterschiedlichen Maßnahmen vor, beispielsweise um Fenster und Türen besser zu sichern, durch deren Aufbruch Einbrecher in den meisten Fällen in Häuser gelangen. Er empfahl unter anderem, die Wohnungstür beim Verlassen des Hauses immer doppelt abzusperren und auch alle Fenster bei Abwesenheit vollständig zu verschließen. Rollläden sollten zur Nachtzeit – nicht jedoch tagsüber – geschlossen werden, damit sie nicht sofort Abwesenheit signalisieren. Ausführlich beantwortete Reiner Both anschließend Fragen aus dem Publikum, etwa zu den Kosten für zusätzliche Schlösser oder zur Wirksamkeit von Alarmanlagen. Insgesamt wurde deutlich, dass es viele wirksame Maßnahmen gibt, mit denen Bürger sowie Polizei gemeinsam dafür sorgen können, die häufig bandenmäßig betriebene Einbruchskriminalität zurückzudrängen. Die Vermittlung wichtiger Fakten und Handlungsempfehlungen durch kompetente Referenten ist ein grundlegender Baustein hierfür – so waren sich am Ende alle einig, dass die Veranstaltung vor diesem Hintergrund ein voller Erfolg war.


Veröffentlicht am 14. April 2015 in der Kategorie Gemeindeverband

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