CDU vor Ort im „Medicus“-Gesundheitszentrum

Interessante neue Eindrücke an altbekannter Stelle: Die gab es im „Medicus“-Gesundheitszentrum für rund 30 Mandatsträger und Vorstandsmitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Quierschied. Bei einem Ortstermin vor wenigen Tagen verschafften sich die Christdemokraten ein umfassendes Bild über die neue Nutzung des früheren Knappschaftskrankenhauses Quierschied. Mit dabei war auch Klaus Meiser, Landtagspräsident und früherer Bürgermeister, der sich massiv für die nun gefundene Lösung für das denkmalgeschütze Gebäude durch die Victor’s-Unternehmensgruppe eingesetzt hatte.

Bereits Anfang Oktober hat dort eine international ausgerichtete Altenpflegeschule ihren Betrieb aufgenommen, erläuterte Projektleiter Rüdiger Linsler beim Rundgang. Die Schule soll nach und nach erweitert werden, um dem Fachkräftemangel im Pflegebereich entgegenzuwirken. Denn die deutschen Arbeitskräfte reichen längst nicht mehr aus, um den Bedarf zu decken. Hinzu kommen die bereits an Ort und Stelle befindlichen diversen Ärzte sowie das neu eingerichtete Bistro. Dort wird nicht nur die Verpflegung für die Schüler der Altenpflegeschule ausgegeben, die in dem Hauptgebäude auch ihre Wohn-Appartements haben, sondern das gastronomische Angebot lädt auch Besucher wie die CDU-Gruppe zur Einkehr ein.

Mit umfangreichen Bauarbeiten geht es im nächsten Jahr weiter. Dann werden im Norden des Areals zwei neue Gebäude für Pflege sowie betreutes Wohnen errichtet, die insgesamt Platz für mehr als 200 Personen bieten. Sowohl Angebote für Patienten bis hin zur vollstationären Pflege als auch reine Appartements zum Wohnen entstehen dort, die voraussichtlich auch als Investitionsobjekte angeboten werden. Die Bauzeit für die Gebäude einschließlich ansprechendem Innenhof beträgt etwa zwei Jahre. Auch das vorhandene Nebengebäude mit Großküche wird dabei renoviert.

All das ist ein rundes Konzept aus einer Hand im Bereich Pflege, Gesundheit und Betreuung, so die einhellige Meinung der Besucher, und die Gemeinde könne sich glücklich schätzen, dass diese Investition gelungen ist. Es habe sich ausgezahlt, dass Verwaltung, Gemeinderat und Bauausschuss seinerzeit zügig die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen haben, so der Fraktionsvorsitzende Timo Flätgen. Sollte es zu gegebener Zeit die Nachfrage hergeben, sei auch die Errichtung weiterer Gebäude an dem Standort denkbar. Die Aussichten sind also sehr gut.


Veröffentlicht am 30. Oktober 2016 in der Kategorie Gemeindeverband

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