Gelungene Eröffnung der Q.lisse als vorbildliches Gemeinschaftsprojekt

Vor wenigen Tagen wurde mit der Q.lisse in der Quierschieder Ortsmitte der neue Veranstaltungssaal eröffnet, der künftig das kulturelle Programm in der Gemeinde stark bereichern soll. Damit gibt es nach dem Abriss des alten, nicht mehr zu sanierenden Rathauses endlich wieder einen Kultursaal in Quierschied. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Timo Flätgen betont, dass die Q.lisse mit ihren 299 möglichen Sitzplätzen von der räumlichen Größe her dem früheren Kultusaal ähnlich ist – alles andere sei jedoch kaum vergleichbar: So habe man jetzt eine Veranstaltungsstätte, die von Ausstattung und Qualität her einzigartig in der Region ist. Dies werde sich vor allem auf das örtliche Gemeinschaftsleben positiv auswirken, jedoch sei auch darauf zu hoffen, dass durch überörtliche Mieter eine hohe Nutzung zu erzielen ist. Der Fraktionsvorsitzende weist darauf hin, dass die ortsansässigen Vereine im Rahmen der Bürgerbeteiligung bereits früh und intensiv in die Planungen eingebunden worden sind und jetzt auch durch günstigere Nutzungsentgelte im Gegensatz zu externen Mietern profitieren.

Alles in allem sei das gelungene neue Gebäude auch Ausdruck der guten und konstruktiven Arbeit des Gemeinderates, so Timo Flätgen weiter. Von Anfang an sei im Rat unumstritten gewesen, dass es eine Alternative zum früheren Kultursaal geben müsse, der Teil des Rathauses war und mit diesem abgerissen wurde. Nachdem in früheren Jahren die Neugestaltung der Ortsmitte ein großer Zankapfel war, wurde durch die positive Begleitung der beiden größten Fraktionen von CDU und SPD dieses Projekt nun mit einem breiten Konsens umgesetzt. Hierzu gehört auch, dass es mit Unterstützung von Landtagspräsident Klaus Meiser gelungen war, ein solides Finanzierungskonzept mit erheblichen Zuschüssen durch das Innenministerium aufzustellen. Bürgermeister Lutz Maurer, im früheren Beruf im Controlling tätig, sorgte mit dafür, dass der Finanzrahmen eingehalten werden konnte. Bei den einzelnen Planungsschritten habe immer die Prämisse „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ gegolten, so Flätgen. Der Gemeinderat bzw. der Bauausschuss haben sich äußerst intensiv während der gesamten Planung und Umsetzung mit den Details befasst und zusammen mit der Verwaltung reibungslos an der Verwirklichung gearbeitet. Das Ergebnis spreche für sich – noch mehr, wenn in einigen Monaten auch die Gestaltung des Außenbereichs erfolgt ist.


Veröffentlicht am 18. September 2017 in der Kategorie Gemeinderatsfraktion

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