Stoff statt Plastik

Jedes einzelne Stück PLASTIK, das in den letzten 50 Jahren produziert wurde und in die Meere gelangte, ist immer noch dort, irgendwo in den Ozeanen. Und jährlich kommen weitere 5 bis 10 Tonnen dieses Kunststoffmülls hinzu. Plastik ist chemisch instabil. Die Wellenbewegungen des Meeres und das UV-Licht der Sonne sorgen kontinuierlich für die Zerkleinerung des Plastikmülls – bis hin zur Pulverisierung – innerhalb der Ozeane unseres Planeten.

Plastikpulver gelangt so in den weltweiten Nahrungskreislauf. Meeresbewohner nehmen ihn zusammen mit dem Plankton oder ihrer üblichen Nahrung auf, inklusive der enthalten Gifte und Krebsverursacher wie DDT und polychlorierte Biphenyle. So findet Plastik am Ende wieder zurück zu seinem Erzeuger und Konsumenten, nunmehr allerdings über die für den menschlichen Verzehr produzierten Lebensmittel direkt in den menschlichen Körper. Doch auch synthetische Faserstoffe in Kleidungsstoffen wie beispielsweise Fleecefasern finden ihren Weg in den weltweiten Wasserkreislauf. Er beginnt allerdings in der Waschmaschine. Mit jedem Waschgang können so bis zu mehrere Tausend feinster Kunststoffpartikel über das Abwasser auf den Weg zurück zum Erzeuger und Verbraucher gebracht werden. Plastikmüll ist ein globales Umweltproblem! Hierauf weist die Frauenunion Quierschied mit ihrer Aktion „Stoff statt Plastik“ hin und möchte für ein Umdenken anregen. Zu diesem Zweck verteilte die Quierschieder Frauenunion am Infostand des CDU Ortsverbandes Quierschied anläßlich des Frühjahrsmarktes am 12. Mai 2016 die ersten „STOFF statt PLASTIK“-Einkaufstaschen. Die Einkaufstaschen „STOFF statt PLASTIK!“ wurden von den Passanten gerne und zahlreich angenommen.


Veröffentlicht am 12. Mai 2016 in der Kategorie Frauen Union Quierschied

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