Fußballvereine in Fischbach und Göttelborn erhalten Zuschuss zur Sanierung der Kunstrasenplätze

Der Ausschuss für Kultur, Jugend, Soziales, Sport und Tourismus hatte in seiner letzten Sitzung die Anträge des FV Fischbach 1915 e. V. und des Sportvereins Germania Göttelborn auf Bezuschussung der Erneuerung des Kunstrasens der Sportplätze in Fischbach und Göttelborn auf der Tagesordnung. Der Antrag des AfD-Mitgliedes Michel Dörr auf Absetzung der beiden Tagesordnungspunkte wurde mehrheitlich abgelehnt. Somit konnten die Vorsitzenden Bernd Beres und Horst Zimmer den Ausschussmitgliedern die Hintergründe der Anträge und die Pläne der Sanierungsmaßnahmen vorstellen. Für die CDU-Gemeinderatsfraktion beantragte Hans-Peter Wilhelm die Übernahme der Hälfte der Finanzierungslücke durch die Gemeinde. Auf Wunsch der Verwaltung, dies durch konkrete Zahlen festzuschreiben, einigten sich die Anwesenden auf 30.000 € Zuschuss je Verein. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.


CDU-Gemeinderatsfraktion Quierschied stellt sich neu auf

Stefan Chadzelek neuer Fraktionsvorsitzender, Stefan Ziegler als Beigeordneter nominiert

Im Zuge der Kandidatenaufstellungen für die Kommunalwahl am 26. Mai hat die CDU-Gemeinderatsfraktion Quierschied ihre Fraktionsspitze neu aufgestellt. Zum neuen Vorsitzenden wählte die Fraktion ihren bisherigen Geschäftsführer Stefan Chadzelek, der als Spitzenkandidat der CDU Fischbach-Camphausen erneut für den Gemeinderat kandidiert. „Wir wollten diejenigen, die aufgrund ihrer vorderen Listenplätze auch nach der Wahl die Verantwortung im Gemeinderat tragen werden, schon jetzt in die Führungspositionen bringen“, erklärte der bisherige Fraktionsvorsitzende Timo Flätgen und betonte: „Alle personellen Neubesetzungen sind in großem Einvernehmen erfolgt.“ Flätgen selbst, der aus persönlichen Gründen nicht erneut für den Gemeinderat kandidiert, legte in diesem Zuge auch sein Mandat nieder. Als Parteivorsitzender der CDU in der Gemeinde Quierschied bleibt er jedoch weiter aktiv und wird in dieser Funktion auch die Wahlkampfaktivitäten organisieren.

Eine weitere Veränderung gibt es in der Funktion des zweiten Gemeinde-Beigeordneten: Der bisherige zweite Beigeordnete Peter Zimmer hat dieses Amt aus Zeitgründen ebenfalls niedergelegt. Als Nachfolger nominierte die Fraktion Stefan Ziegler. Ziegler ist gemeindeweit Spitzenkandidat der Christdemokraten für die Kommunalwahl und bewirbt sich auch um das Amt des Quierschieder Ortsvorstehers. „Ich bin bereit, stärker Verantwortung für meinen Heimatort und für unsere gesamte Gemeinde zu übernehmen“, sagte Stefan Zieger, der das in ihn gesetzte Vertrauen bestätigen will, „wir gehen gemeinsam und entschlossen in den Kommunalwahlkampf. Dabei werden wir mit unserem Angebot aus guten Kandidatinnen und Kandidaten und überzeugenden Inhalten um das Vertrauen der Menschen werben!“

Außerdem wurden die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion neu gewählt: Diese Funktionen übernehmen künftig Eva Bastian, Hans-Peter Wilhelm und Armin Quinten. „Damit sind unsere vorderen Kandidaten für den Gemeinderat vollständig in die neue Fraktionsspitze eingebunden“, so der neue Fraktionsvorsitzende Stefan Chadzelek, „damit haben wir rechtzeitig die personellen Weichen für den Kommunalwahlkampf gestellt. Jetzt gilt es, unsere Kandidatinnen und Kandidaten weiter bekannt zu machen und auch unser inhaltliches Angebot den Wählerinnen und Wählern zu vermitteln. Dafür werden wir uns in den kommenden Wochen bis zum 26. Mai mit ganzer Kraft einsetzen!“

Die Kandidaten der CDU-Gebietsliste für den Gemeinderat Quierschied:
1. Stefan Ziegler (Quierschied) – 2. Stefan Chadzelek (Fischbach-Camphausen) – 3. Eva Bastian (Quierschied) – 4. Hans-Peter Wilhelm (Göttelborn) – 5. Armin Quinten (Quierschied)

Die Ortsvorsteher-Kandidaten der CDU:
Quierschied: Stefan Ziegler – Fischbach-Camphausen: Norbert Schmidt – Göttelborn: Joachim Bauch


Haushalt 2019 verabschiedet – CDU bringt Maßnahmen für Friedhöfe und Spielplätze ein

Im Mittelpunkt der Dezember-Sitzung des Gemeinderates stand die Verabschiedung des Haushaltsplans für das Jahr 2019. „Es lässt sich auch beim dritten Haushalt unter Bürgermeister Lutz Maurer die Handschrift eines finanzkundigen Mannes erkennen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Timo Flätgen, „man merkt, dass die Kontrolle genauer geworden ist, auch im Kleinen werden Ausgaben auf den Prüfstand gestellt, das begrüßen wir. Noch sind die Spielräume für Investitionen bescheiden, aber auf Grundlage unserer großen Sparbemühungen der vergangenen Jahre sowie auch des von der Landesregierung angekündigten ‚Saarland-Pakts‘ sind die Zukunftsperspektiven sehr gut!“ Nach derzeitigem Stand soll der nächste Haushalt für das Jahr 2020 bereits ein ausgeglichener sein. Das war vor einigen Jahren noch kaum vorstellbar.

Aufgrund der derzeit noch überschaubaren Möglichkeiten sei man jedoch gehalten, nur bescheiden zu investieren. Gleichwohl wolle sich die CDU auch mit eigenen Akzenten im Haushalt einbringen, betonte der Fraktionsvorsitzende. Ein besonderer Schwerpunkt stellen dabei Maßnahmen auf den drei Friedhöfen der Gemeinde dar: So sollen auf dem Friedhof Quierschied etwa eine Heizung in der Einsegnungshalle installiert und die defekte Eingangstür erneuert werden. In Göttelborn soll eine neue Audioanlage angeschafft und in Fischbach unter anderem Geländer angebracht werden. Auf all diese Punkte verständigte sich der Gemeinderat mit großer Mehrheit, ebenso wie auf zusätzliche Investitionsmittel, die die CDU-Fraktion für Sanierungsmaßnahmen auf den gemeindlichen Kinderspielplätzen eingebracht hatte. Darüber hinaus wurden in der mittelfristigen Planung auf CDU-Vorschlag Mittel für Hochwasserschutz-Maßnahmen in Höhe von 70.000 € bereitgestellt.

Außerdem befasste sich der Rat auf Initiative der CDU mit dem von der Landesregierung kürzlich vorgestellten „Saarland-Pakt“. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Resolution verabschiedet, die die CDU gemeinsam mit der SPD-Fraktion eingebracht hatte.

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Aus dem Gemeinderat: CDU setzt aktuelle Themen auf Tagesordnung

Die CDU-Gemeinderatsfraktion hatte für die August-Sitzung des Gemeinderates acht Fragen zum Tagesordnungspunkt „Mitteilungen und Anfragen“ eingereicht. Damit hat sie – bei ansonsten überschaubarer Tagesordnung – dafür gesorgt, dass aktuelle und für die Bürgerinnen und Bürger konkret relevante Themen angesprochen wurden. Für den Ortsteil Quierschied wollte Eva Bastian den Sachstand zur Verkehrssituation in der Straße Am Mühlenberg erfahren. Die Göttelborner Ratsmitglieder Franz-Rudolf Krumeich und Hans-Peter Wilhelm interessierte die Folgen des Starkregens für die Halde Göttelborn, insbesondere welche Maßnahmen wie z.B. eine Hangbegrünung für die Zukunft geringere Beeinträchtigungen versprechen.

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„Saarland-Kasse“ große Chance für mehr Gestaltungsspielraum der Gemeinde

Die saarländischen Städte und Gemeinden haben bundesweit die höchsten Schulden. Dazu tragen vor allem die rund 2 Milliarden Euro an Kassenkrediten bei. Diese stellen die meisten Kommunen – so auch Quierschied – bislang vor eine unlösbare Herausforderung. Dabei ist unsere Gemeinde weitgehend unverschuldet in die Situation geraten, den laufenden Betrieb nicht mehr aus eigener Kraft, sondern nur mittels solcher Kassenkredite bewältigen zu können: Der Strukturwandel im Saarland zeigt hier deutlich seine Auswirkungen, und Quierschied ist davon insbesondere mit der Schließung zweier Gruben und erheblichen Reduzierungen beim Kraftwerk Weiher besonders hart getroffen worden.

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Hohe PCB-Belastung im Fischbach Thema im Gemeinderat

In der Mai-Sitzung des Gemeinderates Quierschied war ein zentrales Thema die hohe PCB-Belastung im Fischbach. Bei Messungen waren im Fischbach teils stark erhöhte Werte dieses Stoffes nachgewiesen worden, dessen Herkunft unter anderem auch in der Einleitung von Grubenwasser zu suchen ist. Die Gemeinde musste diese unerfreulichen Messergebnisse aus der Presse erfahren, worüber Bürgermeister Lutz Maurer seinen Unmut in Richtung saarländisches Umweltministerium deutlich machte. Daraufhin entsandte das Ministerium drei Experten, darunter der Humantoxikologe Professor Michael Schwarz von der Technischen Universität Tübingen, die dem Gemeinderat nun Rede und Antwort standen.

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