Ministerpräsidentin eine Woche vor der Wahl in Fischbach

Annegret Kramp-Karrenbauer war vergangenen Sonntag in der Gemeinde Quierschied und viele waren gekommen: Beim „Politischen Frühstück“ des CDU-Gemeindeverbandes im Restaurant der Fischbachhalle war der Zuspruch groß. Über 120 Gäste interessierte, was die Ministerpräsidentin eine Woche vor der Landtagswahl zur politischen Lage zu sagen hatte. Ihre Botschaft: „Bei dieser Wahl entscheiden die Saarländerinnen und Saarländer, ob ich als ihre Ministerpräsidentin weiterhin für unser Land arbeiten soll.“ Die Alternative wäre eine Linksregierung unter Rot-Rot oder Rot-Rot-Grün. Für ihre Ausführungen zu aktuellen Themen – etwa dem Auftrittsverbot für Wahlkämpfer aus dem Ausland – erhielt Annegret Kramp-Karrenbauer großen Beifall. Mit diesem Rückenwind und gestärkt mit einem kleinen Frühstücksimbiss kann der Wahlkampf-Endspurt kommen!


Närrischer Stand – 300 € für den Spielplatz Goethestraße

Auch in diesem Jahr konnten wir mit Schmalzbroten und Getränken die Akteure und Zuschauer des Göttelborner Fastnachtsumzugs vorsorgen; durch die freiwilligen Spenden unserer Gäste kamen so in diesem Jahr rund 300 € zusammen. Wie angekündigt, wollen wir in diesem Jahr den Reinerlös unserer Spendenaktion der Gemeinde als Beitrag für die Anschaffung eines Spielgerätes für den Spielplatz in der Goethestraße zur Verfügung stellen. Deshalb hat die CDU-Fraktion im Ortsrat Göttelborn für die kommende Sitzung eine Beschlussfassung über die seit Jahren gewollte Neuanschaffung beantragt.

Gefreut haben sich schon jetzt die Kinder aus der Nachbarschaft des Spielplatzes, als wir Ihnen im Rahmen eines Ortstermins mit unserem Landtagspräsidenten Klaus Meiser einen symbolischen Scheck überreichen konnten. Ein neues Spielgerät noch rechtzeitig vor dem kommenden Sommer – das wäre toll.


Innenminister Klaus Bouillon beim Heringsessen der CDU Quierschied

Klaus Bouillon war in Quierschied – und viele waren gekommen: Mehr als 100 Gäste im bis auf den letzten Platz gefüllten Gasthaus Didion wollten sich die Rede des saarländischen Innen- und Sportministers beim Heringsessen des CDU-Gemeindeverbandes Quierschied nicht entgehen lassen. Und sie bekamen in gewohnter Manier klare Worte vom Minister geboten. Ob Polizei und Sicherheit, Bündelung der Bauvorhaben des Landes in einem Ministerium, Förderung der Kommunen oder Unterstützung von Ehrenamt und Sport: Bouillon ging in einer mit etwa einer Stunde für ihn ungewohnt langen Rede auf alle Themen ein, die in seinem Verantwortungsbereich liegen. Dafür erhielt er lang anhaltenden Beifall.

Klaus Meiser wies in seiner Ansprache insbesondere auf die Unterstützung der Kommunen hin, die ein wichtiges Thema des Innenministers sei. Dies habe auch ein unmittelbar zuvor stattgefundener Termin im Quierschieder Rathaus gezeigt: dort hat Bouillon Zuwendungen des Landes in einer Größenordnung von fast 2,5 Millionen Euro an Bürgermeister Lutz Maurer überreicht. Damit fördert der Innenminister insbesondere den Bau des neuen Veranstaltungssaales in der Ortsmitte.

Auch die ein oder andere Anekdote aus ihrer gemeinsamen Zeit als Bürgermeister – Meiser in Quierschied und Bouillon in St. Wendel – wusste Klaus Meiser, der erneut für den saarländischen Landtag kandidiert, zur Erheiterung des Publikums zu berichten. Beim Herings- oder wahlweise Wiener-Essen fand die gelungene Veranstaltung ihren Ausklang in geselliger Runde.


Ein „Quierschder“ bei der Wahl des Bundespräsidenten

Als am 12. Februar der neue Bundespräsident Steinmeier gewählt wurde, nahm mit Klaus Meiser auch ein „Quierschder“ an der Bundesversammlung teil. Er war Mitglied der saarländischen Delegation, der u.a. auch Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Finanzminister Stephan Toscani und der CDU-Fraktionsvorsitzende im saarländischen Landtag, Tobias Hans, angehörten. Zum Abschluss der Bundesversammlung traf die Saar-Delegation im Berliner Reichstag auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen – siehe Foto (von links: Stephan Toscani, Nadine Schön, Alexander Funk, Tobias Hans, Angela Merkel, Klaus Meiser, Peter Altmaier).


Quierschied soll nicht Teil von Saarbrücken werden – CDU weist Britz-Vorschlag zurück

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Quierschied, Timo Flätgen, hat die neuerlichen Forderungen der Saarbrücker Oberbürgermeisterin Britz (SPD) nach einer Zusammenlegung der Stadt Saarbrücken mit den Umlands-Kommunen zurückgewiesen.

„Wir wollen nicht, dass Quierschied ein entlegener Stadtteil von Saarbrücken wird, nur damit Frau Britz ihre hoch verschuldete Stadt auf Kosten der Gemeinden im Regionalverband sanieren kann“, so Flätgen, „die Verantwortlichen in Saarbrücken sollten erst einmal vor ihrer eigenen Haustür kehren, denn die Landeshauptstadt ist alles andere als ein Musterbeispiel für solides Haushalten und effiziente Strukturen. Es ist daher schon sehr weit hergeholt, zu sagen, eine Verlagerung der Zuständigkeiten aus den Regionalverbandsgemeinden nach Saarbrücken würde die Verwaltungsstrukturen im Umland verbessern. So ist kaum vorstellbar, dass die umliegenden Kommunen profitieren würden, wenn etwa die Wirtschaftsförderung zentral von Saarbrücken aus gesteuert würde.“

In Quierschied setzten sich Bürgermeister und Gemeinderat erfolgreich mit großem Engagement dafür ein, die Finanzen im Griff zu behalten, auch durch den Ausbau der interkommunalen Kooperation, so Flätgen weiter. Saarbrücken hingegen sei mit über einer Milliarde Euro massiv verschuldet und Britz und der rot-rot-grün dominierte Stadtrat ließen jegliche Anzeichen vermissen, dieser Abwärtsspirale entgegentreten zu wollen. „Klar ist: Zu sachlichen Diskussionen über Kooperationen, die tatsächlich etwas bringen, sind wir jederzeit bereit – gute Ratschläge von Oben brauchen wir jedoch nicht.“


Quierschieder CDU begrüßt Bouillon-Programm zur Straßensanierung

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Quierschied, Timo Flätgen, hat das von Innenminister Klaus Bouillon vorgestellte Förderprogramm zur Straßensanierung begrüßt: „Das ist eine enorme Unterstützung, um nach dem Winter die gemeindlichen Straßen auf Vordermann zu bringen. Die Gemeinde könnte das in diesem Ausmaß aus eigener Kraft nicht umsetzen. Wir sind derzeit mitten in den Haushaltsberatungen, dabei zeichnet sich ab, dass wir etwa 180.000 Euro im Gemeindehaushalt für die Sanierung von Straßen und Gehwegen bereitstellen können. Durch das Bouillon-Programm erhalten wir nun zusätzlich 255.068 Euro, also fast das anderthalbfache unserer eigenen Mittel noch mal obendrauf.“

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